b2b©Pexels-Startup Stock Photos

B2B und B2C Onlineshops: Die „Eine-Plattform“-Lösung

Business-to-Business und Business-to-Consumer in einem Boot? An anderer Stelle behandeln wir ausführlich aktuelle B2B Lösungen im E-Commerce – und welche Maßnahmen punkto Abgrenzung zu B2C nötig sind. Im Folgenden widmen wir uns der ebenfalls gängigen Praxis, als E-Commerce Unternehmen sowohl B2C als auch B2B zu betreiben. Und diese zwei Kundengruppen auf einer Plattform zu vereinen.

Rundum schlüssig: B2B und B2C unter einem Plattform-Dach

Eine große Umfrage vom Onlineshop-System-Weltmarktführer Magento hat es kürzlich einmal mehr belegt: Immer mehr Unternehmen, die beide Zielgruppen-Segmente bedienen, forcieren die Lösung einer einzigen Plattform. Laut der Umfrage sind es sogar über 70 Prozent, die die Verwaltung beider Kanäle über eine Plattform als wichtig erachten.

Die Vorteile dieser Lösung liegen auf der Hand, wenn es um den Betrieb und die Handhabung im Backend geht:

  • Einsparung von Zeit, Aufwänden etc. bei Aufbau und Funktionserweiterungen der Plattform,
  • Bündelung zahlreicher interner Ressourcen,
  • Vereinfachung und Straffung von Betrieb, Wartung, Steuerung und Kontrolle,
  • Vereinfachung von Design, Content-Erstellung oder Marketing-Aktivitäten,
  • Optimierung der Skalierbarkeit.

Auch die EndkundInnen (sowohl B2B als auch B2C) schätzen erfahrungsgemäß den Einstieg über eine einheitliche Plattform. Demgegenüber steht der Nachteil, dass manche Funktionen, die für einen der beiden Kanäle von Vorteil wären, nicht umgesetzt werden können. Hier gilt es, alle Faktoren und Möglichkeiten auszuloten.

Und klar ist auch: Für manche Unternehmen ist die Aufsplittung in zwei oder mehrere Plattformen einfach die bessere – allen Trends zum Trotz.

Abgrenzung von B2B auf der B2B-B2C-Plattform: Funktionale Trennung der Onlineshops

Wenn über eine einzige Plattform sowohl B2B als auch B2C verkauft werden soll, hat sich die Lösung über die Registrierung als Unternehmer bewährt. Hier wird ab der Registrierung unter den Segmenten unterschieden (z.B. bekannte Option „Registrierung als Unternehmer“). Von Unternehmern werden dann z.B. Pflichtfelder wie die UID-Nummer gefordert – nur dann ist die B2B-Registrierung möglich. Wichtig ist, den unterschiedlichen Kundengruppen dementsprechend angepasste Rechtstexte ausspielen zu lassen – und die Unterscheidung auch automatisch in der Rechnungslegung sowie im Marketing etc. zu verfolgen.

Sie benötigen Unterstützung bei Ihrem individuellen B2B/B2C E-Commerce Projekt? Als Full-Service Agentur und E-Commerce Partner beraten wir Sie gerne. Kontaktieren Sie uns unverbindlich – wir freuen uns darauf, Sie und Ihr Online-Business kennenzulernen!

Foto: Startup Stock Photos / Pexels