5 Tipps Weihnachten Onlineshop

Das Weihnachtsgeschäft steht vor der Tür. Wir bringen hiermit noch ein paar kurzfristige Tipps, damit dieses Jahr auch wirklich ein erfolgreiches Online-Jahr wird. Im letzten Jahr haben wir Tipps gegeben, um Lieferängste abzubauen. In diesem Jahr fokussieren wir uns auf wichtige Themen für die Conversion-Optimierung. Es sind 5 Punkte, die natürlich auch das ganze Jahr über ihre Gültigkeit haben.

1. Einfach halten

Beseitigen Sie Ablenkungen überall dort wo sie den Kunden gezielt führen möchten. Das betrifft primär Kategorie-, Produktdetailseiten und natürlich den Checkout-Prozess. Gerade beim Checkout-Prozess verliert man oft wegen unnötiger Ablenkungen wichtige Conversion-Punkte. Verwenden sie klare Call-to-Actions, die zum Handeln oder zum Kaufabschluss auffordern.

Minimieren sie Upselling auf dem Weg zur Kasse. Zusatzangebote oder Zubehör machen im Bereich der Produktdetailseiten absolut Sinn, im Bereich des Checkouts sollte man jedoch darauf verzichten. Auch das Anzeigen von ähnlichen Produkten sollte man bereits ab dem Warenkorb unterlassen.

Betrachten sie die Costumer-Journey immer parallel auch mittels Mobiltelefon. Denn dort können Elemente, die am Desktop durchaus ihre Berechtigung haben, eventuell sogar stören.

2. Schnelle mobile Ladezeiten

Bekanntlich wirkt sich auch mobil die Ladezeit ihrer Shopseiten auf das jeweilige Google-Ranking aus. Der Grund liegt darin, dass die Toleranz zu höheren Ladezeiten am Smartphone sehr gering ist. Der Besucher ist meist unterwegs und nutzt kurze Wartezeiten für das mobile Surfen und er bewegt sich manchmal auch in Gebieten mit schlechtem Empfang. Umso wichtiger sind performante mobile Zugriffszeiten.

Für den Test gibt es zahlreiche kostenlose Tools im Web. Eines davon heißt think with Google und ist ein neuer und einfacher Test, um die eigene Seite zu testen.

think-with-google

3. Lieferzeiten transparent halten

Ihre Kunden sollten wissen, ob die Produkte lagernd sind. Hier gibt es verschiedene Ansätze von einfachen Ampelstellungen bis hin zu verfügbaren Mengen (z.b. auch pro Filiale bei Multi-Channel-Anbieter) ist alles möglich. Verfügbare Mengen haben den Vorteil, dass der Kunde bei höheren Beständen die Gewissheit hat, wirklich seine Bestellung zu erhalten. Geringe Mengen könnten aber auch den gegenteiligen Effekt haben.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Angabe der Lieferzeiten. Denn die Frage, ob die Bestellung auch rechtzeitig bis zum Weihnachtsfest eintrifft, ist gerade zu Weihnachten für die meisten Kunden enorm wichtig. Daher sollte zu Weihnachten neben der Angabe der Lieferzeit auch der letzte Zustelltag angegeben werden.

4. Optimierung des Checkouts

Fragen sie bei der Erfassung nicht nach Informationen, die sie nicht unbedingt benötigen. Dazu gehören eventuell Telefonnummern, Firmennamen, Adresszusätze oder gar Faxnummern. Auch hier sollte der mobile Checkout getrennt analysiert werden. Wie im Artikel Mobile Optimierung schon beschrieben sollte man für das jeweilge Feld automatisch die richtige Tastatur am Smartphone anbieten. Für Telefonnummern sollte daher der Ziffernblock automatisch eingeblendet werden. Nichts ist störender als das wiederkehrende manuelle Umschalten auf den Zahlenblock bei der Eingabe von Telefonnummer oder der Kreditkarte.

5. Verlängertes Umtauschrecht

Das gesetzliche Widerrufsrecht liegt bei 14 Tagen. Viele Unternehmen bieten freiwillig sogar 30 Tage Umtauschrecht. Bieten sie ihren Kunden für die Weihnachtszeit eine längere Frist für den Um- oder Austausch von Produkten. Wird ein Produkt bereits Anfang Dezember gekauft, so können auch 30 Tage knapp werden. Viele Kunden sind verunsichert, ob die Frist durch die Feiertage noch eingehalten werden kann. Eine Option dafür könnte beispielsweise eine fixe Umtauschfrist für alle Produkte bis zum 15. Jänner sein, für Produkte die ab dem 1.12. gekauft wurden.