Der österreichische Handelsverband hat die 9. Ausgabe seiner „eCommerce Studie Österreich 2018. Konsumentenverhalten im Distanzhandel“ herausgegeben – in Kooperation mit der KMU Forschung Austria. Einmal mehr kommt die Forschung zu umfangreichen Ergebnissen, die sehr wertvoll für heimische Online-HändlerInnen sein können. Wie jedes Jahr möchten wir die wichtigsten Eckdaten und Highlights daraus präsentieren.

4,3 Millionen Österreicher shoppen online

4,3 Millionen ÖsterreicherInnen haben im Analyse-Zeitraum 2018 im in- und ausländischen Distanzhandel eingekauft – und dabei insgesamt rund 7,9 Milliarden Euro ausgegeben. Das sind um gut 5 Prozent mehr als noch 2017. In Summe entspricht der Wert über einem Zehntel der einzelhandelsrelevanten Konsum-Ausgaben. Die unternehmerische Investition zur Erstellung oder Nachschärfung einer nachhaltige Digitalisierungsstrategie lohnt sich also.

Smartphone & Co.: Mobiles Shopping wächst um 20 Prozent

Der Megatrend des mobilen Shoppings setzt sich fort. Mittlerweile 1,8 Mio. aller Online-Shopper gaben an, dass sie bereits mit Smartphones einkaufen. Das sind 24 Prozent aller Österreicher ab 15 Jahren. Die Steigerung zum Vorjahr beträgt damit satte 20 Prozent – und bestätigt damit einmal mehr, dass das Smartphone zunehmend auch zum Einkaufen verwendet wird. Die Optimierung des Responsive Designs jedes Webshops gewinnt daher immer mehr an Relevanz.

Trends: Voice Commerce kommt langsam aber doch & Shopping im ausländischen Handel

Zwar noch auf niedrigem Niveau, aber doch: Aufschluss gibt die eCommerce Studie Österreich 2018 auch bezüglich persönlicher Sprach-Assistenten wie Amazon Echo oder Google Home. Immerhin 3 Prozent der Befragten gaben an, dass sie diese bereits nutzen. 0,2 Prozent gaben an, damit auch schon eingekauft zu haben.

Leider ist erneut eine Verschiebung in Richtung ausländischer Onlinehändler zu beobachten. Mittlerweile 57 Prozent gaben an, auch bei ausländischen Distanzhändlern einzukaufen. Dieser Wert lag im Vorjahr noch bei 53 Prozent. Die Loyalität zu heimischen Unternehmen nimmt ab, was vor allem in umsatzstarken Warengruppen – wie Bekleidung oder Bücher – festzustellen ist. Hier dürfte der Branchen-Primus Amazon sicherlich wieder eine wichtige Rolle spielen.

Weitere spannende Details und die Executive Summary zur Studie sind auf der Webseite des österreichischen Handelsverbandes zu finden.