Studie Handel Österreich 2018

Nach der neuesten Studie des Handelsverbandes, wo es um eine kanalübergreifende Betrachtung der gesamten Einzelhandelsumsätze ging, setzt sich der Trend im e-Commerce weiterhin fort. Vor allem die Generalisten wie Amazon, Quelle oder Otto konnten sich innerhalb der Top 100 Retailer in Österreich stark behaupten.

Während es der Pure Onlineplayer Amazon bereits auf Platz 11 geschafft hat, und damit bekannte Unternehmen wie Leiner oder Hartlauer bereits hinter sich lässt, kommt die Unito Gruppe (Quelle, Universal, Otto & mehr) mit einem Umsatz von 212 Mio. Euro bereits auf Platz 30. Gleich dahinter, auf Platz 32, rangiert Zalando, welcher sich im Vergleich zu den Generalisten im Segment Schuhe und Lederwaren bewegt.

Die reinen Online-Player besetzen mit einem Gesamtumsatz von 36 Mrd. Euro mittlerweile drei Plätze in den Top 100. Im Vergleich zu den Gesamtumsätzen ist dies jedoch immer noch ein relativ kleiner Anteil. Vor allem der Lebensmittelhandel umfasst mit 19,9 Mrd. Euro den größten Umsatzanteil. Dieser hinkt jedoch mit tragfähigen Konzepten im Bereich e-Commerce noch hinterher. Dahinter mit großem Abstand und jeweils rund 2 Mrd. Umsatz die Segmente Möbel, Bekleidung und Baumärkte. Der Anteil des e-Commerce Umsatzes am Gesamtumsatz betrug im Jahr 2017 11,5 Prozent. 82 Prozent der Top 100 Retailer betreiben bereits ihren eigenen Onlineshop.

Die Studie bietet neben dem Gesamtranking auch einzelne interessante Branchen-Insight für die Segmente Lebensmittel, Möbel, Bekleidung, Baumärkte, Drogerie & Parfumerie, Elektronik und Sportartikel und steht beim Handelsverband zum Download bereit.