SEO und Storytelling (Serie)

Die Themen Content Marketing und neulich auch Storytelling sind bei vielen Shopbetreibern im Moment in aller Munde. Kein Wunder, wenn Google nach seinen letzten Updates hochwertigen und aktuellen Content liebt, so lieben das natürlich auch alle die dort gefunden werden wollen. Bei einem Marktanteil von Google in Europa von 91,2% (lt. Statista) gibt hier Google ganz klar den Takt vor.

Laut Searchmetrics beginnt bereits die Ära des holistischen Contents, wo weniger Wert auf einzelne Keywords gelegt wird, sondern jene Seiten höher geranked werden, die einen entsprechenden Themenraum, samt dazugehörigem Nebenraum, abdecken. Für Interessierte, die Studie zu den SEO Ranking Faktoren 2015 gibt es bei Searchmetrics zum Download.

Klassische Webseitenbetreiber wie Blogs oder Newsportale betreiben schon lange Content-Marketing und haben teilweise dafür sogar ausgebildete Journalisten oder Medienspezialisten. Es gibt mittlerweile zahlreiche Tools die darauf ausgerichtet sind, Webbesucher zu tracken und schließlich durch Mechanismen wie spezielle Landingpages oder Call-to-Action Elemente (CTA) zu Leads zu konvertieren. Gefunden werden und damit Leads generieren. Das ist das neue Credo im Inbound-Marketing. Software-Anbieter wie Hubspot, die diese Funktionalitäten anbieten, sind damit zu internationalen Softwareanbietern geworden.

Wie verhält sich das aber bei Webshops? Und wozu zusätzlichen Content erzeugen, wenn man ohnehin Beschreibungen und Bilder von vielleicht sogar tausenden von Artikeln im Shop anbietet? Vor dieser Frage stehen viele Shopbetreiber und damit auch vor neuen Herausforderungen. War die Organisation bis dato darauf ausgerichtet Produkte zu entwickeln, diese in professioneller Form Online zu stellen und diese dann zu promoten – so wird für das Thema Content-Marketing plötzlich jemand benötigt, der regelmäßig zusätzliche Texte, Bilder oder gar Videos produziert.

Eine weitere zu nehmende Hürde wäre dann auch noch die Frage des richtigen Systems. Shopsysteme sind in der Regel mittelmäßige Content-Management-Systeme, wobei das gleiche auch umgekehrt gilt. Daher ist hier ein best of breed Ansatz gefragt, der die Stärken unterschiedlicher Systeme in einem Auftritt so verschmelzen lässt, dass der Endkunde keinen Unterschied merkt. Ob dann eher Content oder die Produkte im Vordergrund stehen kann dann schon einmal eine intensive interne strategische Diskussion auslösen.

Und dann wäre noch das Thema Storytelling. Wodurch unterscheidet es sich vom klassischen Content-Marketing? Ist es eine Weiterentwicklung oder vielleicht einfach nur die Königsklasse im Content-Marketing?

In dieser neuen Blogserie möchten wir genau auf diese Fragen eingehen und Tipps und Erfolgsbeispiele zu den Themen digitales Storytelling, content-driven e-Commerce und Content-Marketing bringen.

Nächster Blogbeitrag in der Serie: Storytelling im e-Commerce: Vom Content-Marketing zum Storytelling