5 Tipps Weihnachten Onlineshop

Die meisten von uns genießen jetzt den Sommer und meiden jeglichen Gedanken an Weihnachtsdekoration oder Geschenke. Die Realität ist jedoch, dass Weihnachten für Shopanbieter und e-Commerce Verantwortliche schon näher ist, als man denkt. Glaubt man Analysten, wie eMarketer, die für Weihnachten 2017 ein Wachstum von 15,8 Prozent prognostizieren, was wieder einmal einem neuen Rekord entspricht, dann ist es wichtiger denn je auf den Jahresendspurt vorbereitet zu sein.

Ist der eigene Shop nicht benutzerfreundlich genug – und die Ansprüche steigen von Jahr zu Jahr – kann man gerade im Weihnachtsgeschäft wichtige Umsätze verlieren. Umsatzstarke Kampagnen wie der Black Friday oder der Cyber Monday kurbeln dabei das Geschäft und das Online-Wachstum zusätzlich an. The Baymard Institue fand beispielsweise heraus, dass 1/3 der Kaufabbrüche durch einen zu komplizierten Checkout-Prozess entstehen und die meisten Shopanbieter diesem Bereich zu wenig Aufmerksamkeit schenken. Ein Grund mehr sich dem Thema etwas näher zu widmen.

Nachfolgend 5 Tipps für die Optimierung des Checkouts:

1. Mobil entscheidet
Auch wenn manche es nicht mehr hören können. Aber „Mobile“ wurde und wird immer wichtiger. Viele Verantwortliche sitzen jedoch bei der Entwicklung oder Optimierung immer noch vor dem Desktop und vernachlässigen das Smartphone. Dabei sollte gerade dort die Optimierung beginnen. Und gerade im Checkout so mancher Webshops versteckt sich immer noch so mancher Fauxpas, der zu unnötigen Abbrüchen führt. Mobile Optimierung im Checkout bedeutet die Reduktion auf das Wesentliche, um einen möglichst schnellen und einfachen Kaufabschluss zu ermöglichen.

2. Auto-suggest Adresse
Was Google mit Auto-suggest schon lange vorzeigt, sollte nun auch im e-Commerce Checkout Standard sein. Tippt man die ersten Felder der Straße ein, so sollten automatisch Vorschläge auf Basis eines hinterlegten Straßenkataloges erscheinen. Das gilt ebenso für Ort und Postleitzahl. Dieses Feature spart bis zu 60 Prozent Zeit bei der Eingabe der Adressinformationen.

3. Effiziente Feldüberschriften
Achten Sie beim Testing verschiedener mobiler Devices auf die Feldbezeichnungen in den Checkout-Formularen. Beschriftungen, die links vom Eingabefeld angeordnet werden verschwinden bei manchen mobilen Endgeräten. Feldbezeichnungen sollten daher unbedingt über den jeweiligen Feldern angeordnet werden.

4. Nicht zuviele Fragen
So manche Marketers nutzen den Checkout um wertvolle Daten über Kunden zu sammeln. Was am Desktop schon so manchen Käufer verärgert, ist im mobilen Checkout definitiv nicht angesagt. Fragen oder Informationen, die über die Notwendigkeit des Kaufabschlusses hinausgehen, sollte man sich gut überlegen. Vor allem sollte man dem Kunden die Notwendigkeit gut erklären. Auch hier sind unterschiedliche Formulare für Desktop versus mobile durchaus zulässig.

5. Fortschritt im Kaufabschluss anzeigen
Balken oder andere grafische Elemente im Checkout sind ein sehr guter Weg, um den Kunden zu zeigen, wie weit er vom Kaufabschluss entfernt ist und welcher Schritt als nächster kommt. Wenn der Kunde beispielsweise sieht, dass im nächsten Schritt die Zahlungsdaten abgefragt werden, so kann er ohne Stress die entsprechenden Informationen vorbereiten.

Weitere Tipps für die mobile Optimierung des gesamten Webshops haben wir im Artikel Mobile Optimierung von Responsive Web Onlineshops zusammengetragen. Ebenso bietet Magento mit dem kostenlosen Whitepaper Holiday Commerce Outlook wertvolle Tipps zur Vorbereitung auf das Weihnachtsgeschäft. Denn noch bleiben rund 3 Monate Zeit für die Vorbereitung auf die schönste Zeit des Jahres.