Data Driven Growth im B2B: Wie Daten besonders im B2B-E-Commerce den Unterschied machen

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Wie viele strategische Entscheidungen in Ihrem Unternehmen basieren tatsächlich auf belastbaren Daten?

Budgets werden verteilt, Sortimente erweitert, Preise angepasst, neue Märkte erschlossen – und nicht selten geschieht das auf Basis von Erfahrung, Einschätzung oder Marktgefühl. Intuition ist im B2B wichtig. Doch in einer zunehmend digitalen und datenreichen Welt reicht sie allein nicht mehr aus.

Denn während Entscheidungsprozesse komplexer werden und Margen unter Druck geraten, stehen Unternehmen heute so viele Informationen zur Verfügung wie nie zuvor: aus dem Onlineshop, dem CRM, dem ERP, dem Marketing oder dem Vertrieb. Die entscheidende Frage ist nicht mehr, ob Daten vorhanden sind – sondern ob sie systematisch genutzt werden.
Genau hier setzt Data Driven Growth an.
 

Bauchgefühl oder Datenbasis? Warum es Zeit ist umzudenken

Im B2B-Geschäft zählen oft andere Dinge als im Endkundengeschäft: langwierige Entscheidungsprozesse, individuelle Anforderungen, viele beteiligte Personen. Umso überraschender ist es, wie viele Entscheidungen in B2B-Unternehmen noch immer aus dem Bauch heraus getroffen werden – obwohl längst eine Vielzahl an Daten zur Verfügung steht, die helfen könnten, gezielter, effizienter und erfolgreicher zu agieren.

 

 

Was datengetriebenes Wachstum wirklich bedeutet

Data Driven Growth – also datengetriebenes Wachstum – ist genau dieser Ansatz: Nicht mehr schätzen, was funktionieren könnte, sondern anhand realer Daten erkennen, was tatsächlich wirkt. Es geht nicht um komplizierte Algorithmen oder futuristische Technologie. Es geht um die Bereitschaft, sich von Zahlen leiten zu lassen, statt nur von Intuition.

 

 

Wo strategische Wettbewerbsvorteile im B2B entstehen

Im digitalen Vertrieb entstehen nicht nur Transaktionen – hier entsteht Transparenz. Jeder Besuch im Onlineshop, jede Produktsuche, jede Anfrage und jeder abgebrochene Bestellprozess liefert wertvolle Hinweise auf Bedürfnisse, Entscheidungslogiken und mögliche Hürden im Kaufprozess.

Gerade im B2B, wo Entscheidungszyklen komplex, Budgets hoch und mehrere Personen involviert sind, sind diese Einblicke strategisch relevant. Sie zeigen, welche Produkte besonders häufig recherchiert werden, wo Preis- oder Informationsbarrieren bestehen und an welchen Stellen potenzielle Kund:innen abspringen.

Wer diese Daten systematisch analysiert, gewinnt mehr als operative Optimierungspotenziale. Es entstehen fundierte Entscheidungsgrundlagen für Sortimentsgestaltung, Preisstrategie, Vertriebssteuerung und Marketingausrichtung.

Der E-Commerce wird damit zur Datendrehscheibe des Unternehmens – und zu einem zentralen Hebel für nachhaltige Wettbewerbsvorteile. Denn wer versteht, wie sich Nachfrage, Verhalten und Kundenbedürfnisse entwickeln, kann schneller reagieren, gezielter investieren und strategisch vorausdenken.

 

Was Unternehmen davon abhält, das Potenzial zu nutzen

Aber warum nutzen nicht längst alle diese Möglichkeiten?
Häufig liegt es daran, dass die Daten zwar vorhanden sind, aber in verschiedenen Systemen schlummern – im CRM, im Shop, im ERP oder im E-Mail-Marketing-Tool. Oder daran, dass intern das Wissen fehlt, wie man aus diesen Daten überhaupt Erkenntnisse gewinnt. Und nicht selten fehlt es einfach an einem klaren Ziel: Was wollen wir eigentlich herausfinden? Woran messen wir Erfolg? Welche Entscheidungen sollen Daten stützen?

 

Schritt für Schritt zum datengetriebenen Erfolg

Die gute Nachricht ist: Man muss nicht gleich ein datengetriebenes Unternehmen von Grund auf neu denken. Es reicht oft, klein anzufangen – mit einer konkreten Fragestellung, einem klaren Use Case. Vielleicht mit dem Ziel, Bestandskunden besser zu halten. Oder zu verstehen, welche Leads sich wirklich lohnen. Oder herauszufinden, wie man das E-Mail-Marketing wirkungsvoller gestaltet.

Mit einem klar definierten Use Case den ersten Schritt in Richtung Data Driven Growth setzen – wir unterstützen bei der Identifikation und strukturierten Umsetzung.

Wenn KI einkauft: Warum Data Driven Growth die Basis für Agentic Commerce ist

Ein zusätzlicher Aspekt, der im Kontext von Data Driven Growth zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist Agentic Commerce – also Einkaufsszenarien, in denen KI-gestützte Systeme eigenständig Produkte recherchieren, vergleichen und Bestellungen auslösen.

Gerade im B2B-Bereich ist dieses Szenario realistischer, als viele denken:
Ein Einkaufssystem bestellt automatisiert Verbrauchsmaterial nach. Ein KI-Agent vergleicht Preise, Lieferzeiten und Verfügbarkeiten. Oder er schlägt Alternativen vor, wenn ein Produkt nicht lieferbar ist. Die Entscheidung basiert nicht auf Markenwirkung oder emotionaler Ansprache – sondern auf strukturierten Daten.

Und genau hier schließt sich der Kreis zu Data Driven Growth.

 

 

Strukturierte Daten werden zum Wettbewerbsvorteil

Wenn KI-Systeme Kaufentscheidungen vorbereiten oder selbstständig treffen, sind saubere Produktdaten, transparente Preise, klare Lieferinformationen und konsistente Schnittstellen entscheidend.

Unternehmen, die ihre Daten heute systematisch erfassen, strukturieren und analysieren, schaffen damit die Grundlage für:

  • bessere Sichtbarkeit in KI-gestützten Such- und Einkaufssystemen
  • automatisierte Nachbestellprozesse
  • personalisierte Angebotslogiken
  • intelligente Preis- und Sortimentssteuerung

Data Driven Growth bedeutet also nicht nur, interne Entscheidungen zu optimieren – sondern auch, für eine zunehmend automatisierte Einkaufswelt vorbereitet zu sein.

Wer von KI gefunden werden will, muss datenfähig sein

Im klassischen E-Commerce entscheidet häufig noch der Mensch. In Zukunft werden jedoch immer öfter Algorithmen mitentscheiden – oder vollständig übernehmen.

Das verändert die Spielregeln:
Nicht nur Design, Branding oder Storytelling zählen, sondern vor allem Datenqualität, Performance, API-Fähigkeit und Systemintegration.

Für B2B-Unternehmen ist das eine große Chance:
Wer frühzeitig in Datenstruktur, Systemlandschaft und Analysekompetenz investiert, positioniert sich nicht nur effizienter – sondern auch zukunftssicher.

 

Fazit

Wer seine Daten versteht, versteht seine Kund:innen

In einer Welt, in der Märkte sich ständig verändern und Kaufentscheidungen immer differenzierter – und zunehmend automatisierter – werden, sind Daten weit mehr als nur Zahlenkolonnen. Sie sind der Schlüssel, um Kund:innen besser zu verstehen, Geschäftsprozesse effizienter zu gestalten und den Vertrieb gezielt zu unterstützen.

Data Driven Growth bedeutet nicht nur, interne Entscheidungen faktenbasiert zu treffen. Es bedeutet auch, die technologische Grundlage dafür zu schaffen, dass Systeme, Plattformen und künftig auch KI-Agenten mit Ihren Informationen arbeiten können. Wer seine Daten strukturiert, vernetzt und strategisch nutzt, optimiert nicht nur Conversion Rates oder Marketingkampagnen – sondern macht sein Geschäftsmodell anschlussfähig für Agentic Commerce und automatisierte Einkaufsprozesse.

Die zentrale Frage lautet daher nicht mehr, ob Unternehmen datengetrieben arbeiten sollten, sondern wie konsequent sie es tun – und wie gut ihre Datenqualität zukünftige Entwicklungen bereits mitdenkt.

Data Driven Growth ist kein einmaliges Projekt, sondern ein strategischer Weg. Ein Weg, der mit klaren Fragestellungen beginnt und Schritt für Schritt zu messbarem Erfolg führt.

Wenn Sie datengetriebenes Wachstum nicht nur verstehen, sondern in Ihrem Unternehmen gezielt nutzen möchten, begleiten wir Sie gerne. Gemeinsam identifizieren wir sinnvolle Use Cases, schaffen eine belastbare Datenbasis und entwickeln eine Strategie, die zu Ihrem Geschäftsmodell passt – heute und mit Blick auf die Einkaufswelt von morgen.

 

Bereit für den nächsten Schritt?

Lassen Sie uns unverbindlich sprechen – und herausfinden, welches Potenzial in Ihren Daten steckt.