Agentic Commerce

Agentic Commerce: Wenn nicht mehr nur Menschen bei dir kaufen.

KI-Agenten recherchieren, vergleichen und lösen erste Kaufschritte aus — im Auftrag deiner Kund:innen. Was davon heute schon passiert, was noch Zukunftsmusik ist und was du jetzt tun kannst, um deinen Shop dafür fit zu machen: Wir zeigen es dir.

E-Commerce-Agentur seit mehr als 10 Jahren Certified AI Strategist & Trainer

Wir schauen uns an, wo dein Shop steht und wo mehr für dich drin ist. Kein Angebot, keine Folienschlacht.

Erst die vier Stufen ansehen ↓
Die verkürzte Frage

Viele Teams schauen gerade auf eine Zahl: Wie viel Traffic kommt aus ChatGPT, Perplexity oder Gemini? Die Frage ist berechtigt — sie erzählt aber nur einen Teil der Geschichte.

Ein Klick aus einem KI-Chat ist noch kein Agent, der bei dir einkauft. Wie du KI-Sichtbarkeit insgesamt aufbaust, ordnen wir auf unserer GEO-Analyse ein — hier geht es um den nächsten Schritt: den echten Kauf durch ein System.

Wo Agentic Commerce heute steht

Vier Stufen, die man auseinanderhalten sollte

Drei Jahrzehnte E-Commerce waren Optimierung für Menschen: visuelle Hierarchien, überzeugende Texte, Conversion-Optimierung, Klickpfade. Agentic Commerce bringt eine andere Interaktionslogik — die teilweise oder vollständig autonome Abwicklung eines Kaufs durch eine KI, die als bevollmächtigter Stellvertreter handelt. Diese Entwicklung läuft in vier unterscheidbaren Stufen.

Stufe 1 · KI-Sichtbarkeit

Wir erscheinen in der KI-Antwort

Ein KI-System nennt dein Unternehmen oder Produkt bei einer Nutzeranfrage.

Was zählt: Wirst du überhaupt genannt — und ist die Information korrekt?

Stufe 2 · KI-gestützte Kaufentscheidung

Der Kunde kommt per Klick zu uns

Recherche und Vorauswahl laufen im KI-Interface, der eigentliche Kauf findet nach einem Klick in deinem Shop statt.

Was zählt: Greift die Landingpage Markenversprechen und KI-Empfehlung nahtlos auf?

Stufe 3 · Agentische Transaktion

Der Kunde kauft direkt im KI-Interface

Ein Agent sucht, bewertet und führt den Kaufprozess eigenständig aus — Warenkorb füllen und Checkout anstoßen passieren im Chat.

Was zählt: Gibt es offene Schnittstellen und Protokoll-Unterstützung für externe Systeme?

Stufe 4 · Agent zu Agent

Agenten handeln direkt miteinander

Der Agent des Kunden verhandelt mit dem Agenten des Händlers: Konditionen, Verfügbarkeiten, komplexe B2B-Prozesse — autonom abgewickelt.

Was zählt: Maschinenlesbare Richtlinien, Verhandlungslogiken, sichere M2M-Infrastruktur.

Stufe 1 und 2 sind im Kern eine Sichtbarkeits- und Datenfrage — genau das Thema unserer GEO-Analyse. Wer dort noch nicht sauber aufgestellt ist, hat meist den schnelleren ersten Hebel.

Customer Journey im Wandel

Klassisch, LLM-gestützt und agentisch — dieselben vier Phasen, drei völlig verschiedene Abläufe.

Awareness
Consideration
Purchase
Retention
Klassische Suche
Nutzer-getrieben & manuell
Aktive Suche bei konkretem Bedarf
Manueller Vergleich von Preis & Bewertung
Kauf im klassischen Checkout
Vertrauen in Shop & Payment entscheidet
LLM-gestützte Suche
KI-assistiert, Nutzer entscheidet
Lösungsfrage direkt ans LLM („Was empfiehlst du für …?")
LLM liefert kuratierte Empfehlungs-Shortlist
Klick aus der Empfehlung in den Shop — oder direkt In-Chat
Erneute LLM-Anfrage, Marke muss erneut genannt werden
Agentic Commerce
KI-getrieben & autonom
KI-Agent erkennt den Bedarf proaktiv
Algorithmen übernehmen die Bewertung
Zahlung vollautomatisiert (API / Token)
Entscheidung wird an den Agenten delegiert

Der Paradigmenwechsel verläuft in zwei Stufen: Erst verlagert sich die Awareness ins LLM — schon heute. Dann übernimmt der Agent die Entscheidung ganz. In beiden Stufen gilt: Wer in der KI-Antwort fehlt, ist aus dem Spiel — egal wie gut das Produkt ist.

Derzeit stehen wir größtenteils bei KI-gestützter Informationssuche und Produktauswahl. Der Trend geht klar weiter — zu Protokollen, die den gesamten Kaufprozess direkt in der Unterhaltung ermöglichen.

Die bessere Frage ist deshalb nicht „Wie viel Traffic kommt bei uns aus KI an?", sondern „An welcher Stelle unserer Journey greift KI heute schon ein?" Die Antwort fällt bei jedem Shop anders aus — und entscheidet, wo du zuerst arbeiten solltest.

Was du jetzt konkret tun kannst

Der einfache Fall ist gelöst. Interessant wird's an den Rändern.

Bestand stimmt, Preis ist eindeutig, Checkout läuft durch — das funktioniert längst. Unordentlich wird es woanders: eine Variante ist lieferbar, die nächste nicht; ein Rabattcode zieht nur bei bestimmten Marken; ein individuell gefertigter Artikel hat kein Rückgaberecht. Menschen gehen damit souverän um. Ein Agent braucht klare Entscheidungsregeln — und die Fähigkeit, im Zweifel gut zurückzufragen statt falsch zu handeln.

Genau hier wird Content Operations strategisch: Aus Produktwissen, Richtlinien und Ausnahmen muss eine nutzbare Entscheidungslogik werden — maschinenlesbar, nicht als Fließtext.

01

Datenhygiene als Fundament

Eindeutige Identifikatoren (GTIN, MPN, SKU), vollständige und aktuelle Attribute statt Fließtext, strukturierte Versand- und Retourenbedingungen. Derselbe Boden, auf dem auch deine KI-Sichtbarkeit steht — Details dazu auf unserer GEO-Analyse.

02

Zugänglichkeit für Systeme, nicht nur für Menschen

Kritische Produktinformationen und Preise dürfen nicht ausschließlich per JavaScript nachgeladen werden — sonst sehen sie weder Crawler noch Agenten. Parallel lohnt der Blick auf die eigene Bot-Abwehr: Blockiert sie gerade kaufbereite Agenten mit?

03

Handlungsrahmen definieren, bevor du Schnittstellen öffnest

Was darf ein Agent ausdrücklich nicht? Welche Kundendaten sieht er, darf er Rabatte anwenden, ab welcher Unsicherheit muss er nachfragen statt zu handeln? Wer nur Funktionen aufschaltet und diese Fragen offenlässt, automatisiert am Ende nicht seinen Commerce — sondern die eigene Unklarheit.

Der ehrliche Rahmen

Der Übergang zum Agentic Commerce ist unaufhaltsam, wird sich in Europa aufgrund der Regulatorik aber evolutionär statt revolutionär vollziehen. Schritt 1 und 2 lohnen sich unabhängig davon, wie schnell agentische Käufe zunehmen — sie verbessern schon heute, wie KI-Systeme dich verstehen. Schnittstellen, Bot-Governance und agentische Bezahlprozesse haben längere Vorlaufzeiten. Ein guter Grund, jetzt mit der Vorbereitung zu beginnen statt erst, wenn der Wettbewerb schon vorgelegt hat.

Warum das kein Nebenthema bleibt

Zwei Zahlen, die die Richtung zeigen

Wir arbeiten hier bewusst mit veröffentlichten Marktprognosen statt mit eigenen Erfolgsversprechen. Prognosen sind keine Gewissheiten — aber sie zeigen deutlich, in welche Richtung sich der Handel bewegt.

ZahlAussageQuelle
3–5 Bio. USD

Konsumvolumen, das bis 2030 weltweit über KI-Agenten vermittelt werden könnte

McKinsey
bis zu 90 %

Anteil der B2B-Einkaufsprozesse, die bis 2028 agentenmediiert ablaufen

Gartner

Der Engpass liegt fast nie bei den Modellen — sondern bei fragmentierten Systemlandschaften, alten Datensilos und fehlenden Zuständigkeiten. Die gute Nachricht: Daran kann man arbeiten, und zwar heute.

Wer mit dir spricht

Sprich mit jemandem, der das täglich macht

Wir sind MSTAGE, E-Commerce-Agentur aus Wien. Wir bauen Shops, räumen Produktdaten auf und bringen PIM, ERP und Schnittstellen so zusammen, dass sie auch morgen noch tragen. Agentic Commerce ist für uns kein neues Buzzword, sondern die logische Fortsetzung derselben Arbeit: dafür sorgen, dass ein Angebot verstanden wird — von Menschen und inzwischen auch von Systemen.

Wenn du gerade sortierst, wo dein Shop steht: Wir schauen uns das gern gemeinsam an. Ohne Pitch, ohne Folienschlacht, ohne Verpflichtung.

Simon Marschallinger, Customer Success Manager bei MSTAGE
Dein Ansprechpartner

Simon Marschallinger

Customer Success Manager

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Wir schauen uns an, wo dein Shop steht und wo mehr für dich drin ist.

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Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Agentic Commerce

Ein KI-Agent führt Commerce-Schritte im Auftrag eines Menschen oder Unternehmens aus — suchen, bewerten, in den Warenkorb legen, Checkout anstoßen, nachbestellen. Entscheidend ist die Handlung, nicht das Gespräch. Ein KI-Chat, der ein Produkt empfiehlt, ist noch kein Agentic Commerce.

KI-Traffic ist ein Klick: Jemand liest eine KI-Antwort und geht auf deine Seite. Agentic Commerce ist eine kontrollierte Handlung eines Systems innerhalb definierter Regeln. Im Report sehen beide ähnlich aus, geschäftlich sind sie grundverschieden.

Mit Stufe 1 und 2 ja, weil sie bereits laufen — deine Produktdaten entscheiden heute, ob dein Angebot in KI-Vergleichen korrekt auftaucht. Stufe 3 und 4 haben längere Vorlaufzeiten. Genau deshalb lohnt sich der erste Schritt jetzt.

Mit dem Fundament: eindeutige Identifikatoren und normalisierte Attribute im PIM, vollständiges Schema.org-Markup, Versand- und Retourenregeln als strukturierte Daten. Parallel die Bot-Abwehr prüfen, damit legitime Agenten überhaupt durchkommen.

Sie sind die gemeinsame Sprache zwischen Shops und Agenten — MCP für den Werkzeugzugriff, UCP für Commerce-Bausteine wie Katalog und Warenkorb, ACP für den Checkout direkt im KI-Interface. Praktisch heißt das: Du musst nicht mit jedem Anbieter einzeln integrieren. Die technischen Details ordnen wir dir im Gespräch ein.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit ja, wenn sie nach klassischem Muster arbeitet. WAF-Regeln und CAPTCHAs stufen Automatisierung standardmäßig als Angriff ein. Die Lösung ist nicht, alles zu öffnen, sondern Identität statt Heuristik — etwa über signierte HTTP-Header, die verifizierte Agenten durchlassen und Scraper weiter abwehren.

Nach derzeitiger Auffassung wird die Erklärung des Agenten dem Menschen zugerechnet, der ihn beauftragt hat — solange der Agent im erteilten Mandat bleibt. Widerrufsrecht und Informationspflichten bleiben für Verbraucher:innen vollständig bestehen. Das ist eine erste Einordnung, keine Rechtsberatung — die konkrete Bewertung gehört zu euren Jurist:innen.

Nein, im Gegenteil. Gartner erwartet, dass bis 2028 bis zu 90 Prozent der B2B-Einkaufsprozesse agentenmediiert ablaufen. Im B2B geht es um Quote-to-Cash, RFx-Prozesse und Konditionenverhandlung — dort ist der Effizienzhebel oft größer als im Endkundengeschäft.

Weil Agentic Commerce keine Marketing-Disziplin ist, sondern an deinem Shop, deinen Produktdaten und deinen Schnittstellen hängt — und genau das ist unser Tagesgeschäft. Wir bauen seit mehr als zehn Jahren Shops auf Shopware, Shopify, Magento und Odoo, räumen PIM- und ERP-Datenflüsse auf und wissen, wo in einem gewachsenen Setup die Ausnahmen liegen. Dazu kommt die KI-Seite: zertifizierte AI-Strategie- und Trainingskompetenz im Haus. Praktisch heißt das: Wir reden nicht über Protokolle, sondern sagen dir, was dein System heute schon kann, was es nicht kann und in welcher Reihenfolge sich der Aufwand rechnet — systemunabhängig und auch dann, wenn die Antwort lautet: noch abwarten.

GEO betrifft vor allem Stufe 1 und 2: Wirst du in KI-Antworten überhaupt genannt und korrekt wiedergegeben? Agentic Commerce betrifft Stufe 3: Kann ein System mit dir handeln? Die Grundlage ist in beiden Fällen dieselbe — verlässliche, strukturierte, maschinenlesbare Informationen. Grundsätzlich schafft GEO damit auch die Basis für Agentic Commerce.

Agenten kaufen nicht bei Marken. Sie kaufen bei Systemen, die sie verstehen.

Die Vorarbeit ist dieselbe wie für KI-Sichtbarkeit: verlässliche Produktdaten, klare Regeln, lesbare Schnittstellen. Wer damit heute beginnt, muss später nicht aufholen.

Kein Angebot, keine Folienschlacht. Wir schauen uns an, wo dein Shop steht.